Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir am Samstag, 8.August bei der ersten Almpflegeaktion ein gutes Stück Almfläche von Steinen befreien und Erlenstauden und Almrosensträucher ausschneiden. Gemeinsam in der netten Gruppe fiel die harte Arbeit gar nicht schwer und der Tag verging wie im Flug!
Belohnt wurden alle mit einer guten Jause mit eigenem Almkäse und Speck von Hannes Klinger auf seiner Alm!
Ein Teil der Almfläche wurde von Steinen befreit.
Auf einem anderen Teil wurden Erlensträucher und Almrosen abgeschnitten.
Die fleißigen freiwilligen Helferinnen und Helfer gemeinsam mit Almer Hannes Klingler (2.v.l.)
Infoblatt hier herunterladen.
Bitte nur in Säcken einwerfen! Restmüllsäcke am Recyclinghof Münster oder Kramsach erhältlich.
Das Material wird gesammelt und dann über den AEV Kufstein im Restmüll entsorgt.
Was soll hinein? Sommerflieder, Essigbaum, Südafrikanisches Greiskraut, Springkraut, Goldrute, Staudenknöterich - um die wesentlichen invasiven Arten bei uns zu nennen!
Fragen bitte gerne direkt an Renate: 0681 81456900 oder klar@alpbachtal2050.at
Über ihre Samen oder Wurzeln breiten sie sich aus und verdrängen in der freien Natur unsere heimischen Pflanzen. Dadurch verlieren heimische Insekten - Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer - ihre Nahrungs- und Lebensgrundlage. So können zum Beispiel können die Schmetterlinge ihre Eier nicht auf dem Sommerflieder ablegen, da die Raupen dort keine Nahrung finden. Die Insekten wiederum sind wichtige Nahrung für unsere Vögel, welche ihrerseits wieder andere Schädlinge fressen und so den natürlichen Kreislauf aufrecht erhalten.
Durch das Anpflanzen von heimischen Sträuchern in unseren Gärten helfen wir die heimische Natur zu erhalten!
Die Entsorgung der Neophyten über den Restmüll garantiert, dass keine Samen oder austreibende Pflanzenteile in den Kompost kommen.
Auf unserem Rundgang durch Kramsach konnten wir am Dienstag die Auswirkungen der Hitze in der Gemeinde und die möglichen kühlen Plätze selbst erfahren. Christoph Klocker und David Mittelholz vom Klimabündnis Tirol brachten verschiedene Themen rund um Hitze und ihre Auswirkungen zur Diskussion. Außerdem führten sie Temperaturmessung an verschiedenen Oberflächen und in der Luft durch. Einmal mehr wurde allen die Bedeutung von alten, großen Bäumen bewusst, wie sie etwa im Generationenplatz gegenüber dem Seniorenheim zu finden sind. Grüne Oasen in den Dörfern sind entscheidend für die Lebensqualität der Bevölkerung!
Ein mit KI-generiertes Bild einer möglichen klimafitten Platzgestaltung vor dem Gemeindeamt sorgte im Anschluss auch für Diskussionen im Gemeinderat!
KI generierte Vision des Zentrums von Kramsach ☺️(MS Copilot)
Oberflächenmessung an der Fassade des Pflegeheims: 42°C
Abschließende Runde vor dem Gemeindeamt (Foto: Klimabündnis Tirol)